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Golfclub investiert 100.000 Euro in Maßnahmen für den Naturschutz

09. April 2009

 

Große Vorfreude auf die neue Spielsaison beim CGC Schärding

 

Golf-Senior Otto beklagt sich: „Ich sehe schon gar nicht mehr, wo meine Bälle hinfliegen!“ Antwort seines um ein paar Jährchen älteren Kollegen Rudi: „Ich sehe sie schon, aber bis ich dort bin, hab ich's wieder vergessen.“

 

Als traditionell letzter Redner der Mitgliederversammlung des CGC Schärding servierte „Professor“ Phile Tate am 29. März im Maader Hof wieder eine gehörige Portion golferisches Kabarett. Seine launigen Statements weckten bei allen Anwesenden große Vorfreude auf die kommende Spielsaison, die ab dieser Woche mit der Platzeröffnung gestartet wird. Zehn neue Elektro-Karts, eine verbesserte Bewässerung der Greens sowie umgearbeitete Roughs sollen den Spaß-Faktor  auf der 18-Loch-Anlage noch weiter steigern.

 

In Summe 200.000 Euro, so rechnete Geschäftsführer Rainer Rampetsreiter vor,   haben die Eigentümer und Betreiber des Golfclubs für Investitionen und Verbesserungen zur Verfügung gestellt. Etwa die Hälfte davon wird   für die Erfüllung von Auflagen des Naturschutzes aufgewendet. So werden in nächster Zeit nicht nur 120 Bäume, sondern auf einer Länge von 5,7 Kilometern auch zwei Meter breite Hecken gepflanzt.

 

Die Zahl der Mitglieder ist mit fast 900 konstant, auch finanziell steht der CGC Schärding gut da. Nicht zuletzt deshalb, weil der Club, wie Hermann Haslauer als Sprecher der Betreiber verriet, inzwischen zu 100 Prozent eigenfinanziert ist: „Von Seiten der Eigentümer wurden Voraussetzungen geschaffen, wie sie wohl bei keinem anderen Golfclub in Österreich gegeben sind.“

 

Präsident Karl Danninger stellte der Versammlung mit Wolfgang Ritt einen neuen Team-Captain vor. Der Single-Handicapper aus Peuerbach, der von Siegfried Liebich aus Ried die sportliche Leitung übernommen hat, tritt vorerst auf die Bremse. „Es ist wenig motivierend und macht nicht viel Sinn, wenn wir bei Meisterschaften immer nur verlieren“, verordnete Ritt der golfenden CGC-Wettkampftruppe eine Auszeit: „Wir werden uns in den nächsten zwei Jahren intensiv vorbereiten und lediglich einige Vergleichskämpfe bestreiten, erst dann wieder in die Meisterschaft einsteigen.“


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